Die Geschichte unseres Hauses


"Anker von damals bis heute"


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Betty Fuchs erzählt Ihnen die Geschichte.






Die “Ära” Fuchs begann:


1903



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              von links: Johann Beck, Marie Beck, Betty Speiser                                                                                   Johann Beck



Johann Beck (Großvater von Betty Fuchs) kaufte das Gasthaus Anker in Sommerhausen.
Das Haus wurde zu dieser Zeit noch als Treidlerstation genutzt, im Untergeschoss befand sich eine
Gaststätte und der Stall für die Pferde, im 1. Stock war ein Tanzsaal und
das Vereinsheim vieler Sommerhäuser Vereine.

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Die Pferde wurden gepflegt und konnten sich ausruhen, während sich die Treidler im Gasthaus verpflegen ließen.

Die Schiffe auf dem Main wurden von den Pferden mit Hilfe von Seilen gezogen, später wurde eine Kette im
Main verlegt, welche die Pferde ersetzten.

Gäste waren nicht nur Treidler, sondern es kamen auch viele Leute mit dem Paddelboot.



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                                                                                       ca. 1903 - 1910

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1938
Familie Ros aus Sommerhausen pachtet den Anker und führt ihn bis 1948.
Im Krieg wurde der Tanzsaal im 1. Stock als Gefangenenlager genutzt.


1948
Frau Dippe (Mitbesitzerin vom Russischen Hof in Würzburg) pachtet den Anker
und baut die Gaststätte in den 1. Stock anstelle des Tanzsaales.
Aus dem Anker wird eine Theatergaststätte.


1965
Die Theatergaststätte wird erneut verpachtet und wird von Herrn Schläger bis 1972
in diesem Stil weitergeführt.


1972
Sommerhausen plant den Bau einer Umgehungstraße, welche genau dort verlaufen soll wo sich der Anker befindet.
Der Pächter Herr Schläger beschließt den Anker aufzugeben und verlängert den auslaufenden Pachtvertrag nicht.
Nach 1 Jahr rechtlicher Konflikte gelingt es Hans Fuchs (Ehemann von Betty Fuchs)

das Haus unter Denkmalschutz stellen zu lassen
und so wird die Straße in Richtung Sommerhausen versetzt.


Familie Fuchs beschließt nun das Ganze in die eigene Hand zu nehmen.
Betty Fuchs wird Eigentümerin des Unternehmens und baut es zu einer normalen Gaststätte um.


1973
Die neue Gaststätte “Fränkischer Gemütlichkeit” wird eröffnet.


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1980


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Hans Fuchs verstirbt durch einen Unfall im März im Alter von 50 Jahren.
Es steht die Frage im Raum was jetzt passieren soll. Betty Fuchs will das Unternehmen weiterführen,
weil ein erneutes Verpachten für Sie nicht in Frage kommt. Es muss entschieden werden,
ob der Anker verkauft wird oder ob Einer der 3 Söhne einsteigt..

Heinz Fuchs (Sohn von Betty), entschließt sich dazu das Unternehmen mit zu führen und bleibt daheim.
Der gelernte KFZ-Elektriker ist zu dieser Zeit noch bei der Bundeswehr
und wird freigestellt um seine Mutter zu unterstützen.

Die Beiden gründen eine Gesellschaft.


Gasthaus Anker GdBR
Inhaber Betty und Heinz Fuchs


1982
Das Obergeschoss des Hauses wird ausgebaut und es entsteht eine Privatwohnung.


1990
Im Obergeschoss (2. Stock) entstehen 7 Fremdenzimmer.
(4 Zimmer mit Mainblick und 3 Zimmer mit Blick auf Sommerhausen)


2000
Betty Fuchs steigt aus der Gesellschaft aus und überträgt das Unternehmen Ihrem Sohn Heinz Fuchs.

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Mit Heinz Fuchs als Geschäftsinhaber und Chef führt er mit seiner Frau, Gertrud Fuchs (Küchenchefin)

den Anker in Sommerhausen erfolgreich bis zum heutigen Tage.


2002
Es wird erneut angebaut und um 6 Fremdenzimmer erweitert.

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2003

Es entsteht unsere "Sonnenterrasse" im 1. Stock mit einzigartigen Panoramanmainblick 


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Der erste Gast auf unserer Sonnenterrasse "Johnny" (Walter Krüger) † 13.4.2010



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2008
Das Treppenhaus wird vollständig erneuert.


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2010


Matthias Fuchs (Sohn von Heinz und Gertrud Fuchs) steigt mit in das Unternehmen ein.

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Wie Sie der Geschichte entnehmen konnten, war unser direkt am Main gelegenes Haus schon vor Jahrhunderten beliebter Einkehrort für Flösser, Schiffer und für "Treidler" die hier die Pferde wechselten.

Für beste Gastlichkeit steht hier, der seit Alters her weithin bekannte "Gasthof Anker".

Für viele die in den 50er und 60er Jahren in Würzburg studierten, ist der Anker noch heute ein Begriff.
Denn mit Beginn der 50er Jahren, in der Zeit des renommierten Regisseurs und Malers
LUIGI MALIPIERO, (Gründer des Torturmtheaters)  wurde das Haus als Künstlertreff so richtig bekannt.

Zug um Zug wurde der Familienbetrieb mit romantischen Biergarten ausgebaut,


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welcher zu einem beliebten Treffpunkt vieler Radfahrer geworden ist.


Kunsterlebnis und Weinfreuden, Natur pur und Urlaubsvergnügen.
Die fränkische Marktgemeinde Sommerhausen hat viele attraktive Seiten.

Der Gast von heute fühlt sich bei uns rundum wohl.
Ob Sie zum Theaterbesuch  nach Sommerhausen kommen,
die Zeugen einer reichen Geschichte oder die reizvolle Natur kennenlernen wollen, 
in ansprechender Atmosphäre geniessen oder einen herrlich abwechslungsreichen Urlaub erleben  möchten
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der  "Anker"  verspricht  angenehmes verweilen.